Flugsimulatoren mag ich, darf die alten aber wahrscheinlich nicht mehr spielen um die guten Erinnerungen nicht zu zerstören. Denn die habe ich, zum Beispiel an Jetfighter II, einem Flugsimulator von 1990 mit damals herausragender Grafik und schon damals einer sehr interessanten Entwicklungsgeschichte: denn der erste Teil, Jetfighter, ist die PC Umsetzung des Amiga Klassikers Interceptor! Was aber an mir komplett vorbeigegangen ist: es gab nach dem dritten Teil Nachfolger! Und davon habe ich den 5. vor kurzem für den PC bekommen. Aber 2003, beim erscheinen des Spiels, habe ich kaum noch Spiele am Computer gespielt. Es fehlte die Zeit. Also konnte es auch an mir vorbei gehen. So ähnlich ist es auch mit dem zweitem Spiel: Fighter Duel Special Edition, einem Flugsimulator von 1996. Eigentlich wäre es auch ein Spiel welches ich gerne gespielt hätte – damals: Flugkampf mit Propellermaschinen!Aber nicht im Netzwerk, leider. Dort habe ich dann mehr Quake gespielt. Später gab es aber noch einen Flugsimulator im Netzwerk, welchen ich oft gespielt habe. Aber mir fällt der Name nicht mehr ein! Es war nicht Air Warrior und auch nicht Warbird, spielte aber im Zweiten Weltkrieg. Besser gesagt: man hat ein Flugzeug der Zeit gesteuert und musste einfach alle anderen Flugzeuge abschießen. Man hatte da Russische, Deutsche, Englische und Amerikanische Flieger zur Auswahl. Und es war ein reines Netzwerkspiel. Vielleicht kennt es hier jemand und kann mir den Namen sagen…?
Irgendwie könnte es „Air Attack“ gewesen sein, aber dazu finde ich nichts mehr …
Am Wochenende wollte ich mich weiter mit dem Netzwerk am C64 Ultimate beschäftigen – und habe es auch zum laufen bekommen! Dafür wollte ich dann Bilder machen und aufschreiben wie es funktioniert. Doch dann: alles bleibt schwarz!
Dabei lief er noch am Tag zuvor ohne Probleme. Liegt es am HDMI? Nein. Denn auch am av Kabel kein Signal! Auch ein load“$“,8 bringt keine Laufwerksgeräusche.
Scheisse!
Doch dann habe ich mich erinnert: Das Gerät hat auch einen Safe Mode! Und den habe ich auch schon in meine Tastenliste aufgenommen.
Damit musste ich zwar meine Konfiguration löschen, aber der Ultimate geht wieder!
Und wie man den C64 Ultimate ins Internet bekommt, das kommt noch … 🙂
Ich versuche wieder zum Retro Computer Treff Niedersachsen in Hannover zu kommen. Es ist ein kleines Treffen von Computernerds bei dem man sich sehr gut austauschen kann. Es ist also eine Gelegenheit mich mal persönlich kennen zulernen. Oder sich auch mit anderen auszutauschen 🙂 Selber möchte ich vor Ort mich mit dem Schneider CPC beschäftigen – und vielleicht auch ENDLICH vorwärts mit einem Artikel über eine bestimmte Software kommen, welcher eigentlich schon im letztem Jahr erscheinen sollte 😉
Am letzten Wochenende habe ich mich mit meinem C64 Ultimate beschäftigt: ich wollte mit ihm ins Internet. Ich war aber noch nicht ganz fit, war die Woche über Krank und konnte deswegen auch nicht immer einen klaren Gedanken fassen um mich mit den Rechnern zu beschäftigen. Deswegen wollte ich etwas machen was nicht so schwer sein sollte, was ich schon öfters gemacht habe. Ebend mit dem C64 ins Internet gehen. Erst habe ich es mit Contiki versucht, leider klappte nichts – und die Netzwerkkarte hat nur Link, aber keine Signale angezeigt. Contiki ist eine Suite für den C64 mit Webbrowser und anderen Netzwerktools.
Dann habe ich es mit GeoLink versucht, einem Geos-Programm. DAS Zeigt zumindest etwas an! Aber vorab hatte ich ein Problem: es wollte mit der Maus gesteuert werden – eine C64 Maus hatte ich aber gerade nicht griffbereit. Zum Glück kann man mit der Tastenkombination Commodore+i nach dem Start die Konfiguration ändern. In dem Modus kann man mit den Pfeiltasten CSSR den Mauscursor bewegen mit Return bestätigen.
Diese Schwierigkeit war also genommen – aber bis dahin war schon mehr als eine Stunde vergangen. Das lag aber auch daran das ich vorab mit zwei verschiedenen RR-Net Karten das versucht habe ins Netzwerk zu kommen – einfach ohne Erfolg. UND der C64 läd echt laaaaaaangsaaaaam …. Das starten ging dann aber, zumindest etwas:
So etwas blödes. Karte Steckt, Link wird angezeigt, aber die Karte nicht gefunden. Warum das??? Also nächster Versuch, diesmal mit der zweiten Karte. Aber es kam das gleiche Ergebnis heraus. Dann habe ich in den Einstellungen des C64 Ultimate etwas genauer geschaut. Da habe ich verschiedene Optionen angeschaut. Und immer wieder getestet. Und plötzlich: Netzwerkkarte wird erkannt – ich kann eine IP vergeben oder per DHCP holen!
Jedoch war die Freude nicht lang: per DHCP kam keine IP, und wenn ich selber eine passende vergeben habe konnte auch keine Verbindung aufgebaut werden! So etwas blödes auch. Was soll der …. Also weiter mit den Versuchen – zweite Netzwerkarte wieder einbauen und: wieder nicht gefunden. Erste Karte zurückbauen, wieder nichts. Also: selten wird sie richtig eingebunden vom C64 Ultimate – meistens nicht. Aber nie habe ich sie zum laufen bekommen. Und so war es ein frustrierender Sonntag Nachmittag. Und eigentlich wollte ich da noch mehr schaffen. Konnte, leider, das RR-Net nicht mehr mit einem echten C64 gegentesten: beim letzten aufräumen im Keller habe ich mein SD2IEC Adapter irgendwohin gepackt…..
Am letzten Samstag habe ich mich etwas mehr mit dem C64 Ultimate beschäftigt. Ein paar Demos getestet, unter anderem auch welche, die die RAM Erweiterung REU nutzen um damit Filme abspielen zu können. Dadurch kann man den RAM auf 16 MiB erweitern was doch mehr möglichkeiten bietet. Und der Ultimate bietet dazu auch an die REU gleich mit Daten zu befüllen, so dass der C64 selber nichts recht machen muss. Danach habe ich mich rangesetzt um auch etwas mit Geos, der grafischen Oberfläche des C64, zu testen. Die ist auch gleich mitgeliefert. Und nun brauche ich einen Drucker für den C64 😉
Beim RCF in Paderborn habe ich einen Schneider CPC 6128 eingetauscht gegen einen Sinclair ZX Spectrum +2 – einen Rechner welcher mir noch in der Sammlung gefehlt hat. Dabei handelt es sich um eine erweiterte Version des Sinclair ZX Spectrum, einem vor allem in England sehr erfolgreichem Computers. Es dürfte auch der Rechner sein der den meisten RAM hat für einen Computer mit eingebautem Kassettenlaufwerk: 128 KBit sind da eine Menge! Auch hat dieser Rechner nun einen eigenen Soundchip verbaut – den gleichen wie auch der Schneider/Amstrad CPC hat. Und das kommt nicht von ungefähr: Amstrad hat kurz vor der Veröffentlichung dieses Rechners die Firma Sinclair sehr günstig aufgekauft und das Produktportfolio gleich erweitert. Und mit diesem Soundchip hatte man schon gute Erfahrungen sammeln können. Auch das Design erinnert sehr an den Schneider CPC 464 – Grund ist da auch sicherlich klar. Noch bin ich nicht zum testen gekommen, aber TRAZ wartet noch … 😉
Kurz vor Weihnachten kam ein C64 Ultimate bei mir an: hatte nicht damit gerechnet so schnell einen zu bekommen! Eigentlich habe ich ja genügend Original C64er, aber der Ultimate hat eine sehr gute Floppyemulation – der Hauptgrund für den Kauf. Ich habe ihn auch gleich getestet. Wenn man Infos über den C64 Ultimate sucht, dann findet man ja genügend im Internet – da mag ich nicht viel drüber schreiben. Außer das es keine Emulation ist wie beim C64 Mini, sondern das das System in einem FPGA eins zu eins nachgebaut ist – mit Verbesserungen. Und ich brauche ein zuverlässiges System für das was ich vor habe. Aber darüber werde ich irgendwann noch etwas schreiben …
Kurz vor Weihnachten habe ich diesen schönen Akustikkoppler bekommen. Ein Akustikkoppler ist ein Gerät mit dem man in den 70ern und 80ern den Computer von zu Hause mit einem Netzwerk oder anderem Rechner verbinden konnte – heute also etwas wie ein DSL Router. Einen direkten Anschluss an das Telefonnetz war in den 80ern nicht erlaubt, dank des Bundespostmonopols, welches erst in den 90ern abgeschafft wurde. Deswegen musste man auf diesen Behelf ausweichen auf den man ein Telefonhörer steckte. Daten werden in Töne gewandelt und damit verschickt. Diese Töne werden an der Gegenseite wieder zurück gewandelt und verarbeitet. Die Geschwindigkeit war nicht groß, 300-600 Baud, was fast gleichbedeutend ist mit 300-600 Bit’s pro Sekunde oder 30-75 Zeichen pro Sekunde. Und das ist nicht wirklich viel, damit kann man gerade so halbwegs reinen Text übertragen. Sehr interessant an diesem Gerät von 1985 finde ich die Möglichkeit auch BTX nutzen zu können. Da bekommt man schon 150 Zeichen pro Sekunde, konnte aber nicht einmal 10 Zeichen in der Zeit schicken. Man konnte dieses Gerät auch mit einer Batterie betreiben – also auch in einer Telefonzelle.
Im letztem Jahr habe ich eine Single bekommen welche ich schon sehr lange gesucht hatte. Camouflage von Chris Sievey. Ich kannte die Single nicht aus meiner Jugend, Chris Sievey sagte mir auch nichts, aaaaber unten rechts in der Ecke steht der Grund für den Kauf: 3 ZX81 Programme auf Vinyl! Angeschaut habe ich es mir noch nicht, aber es ist eine der ersten kommerziellen Vinyl Datenträger mit Software.
Für meinen Schneider CPC 464 hatte ich nicht viel Software. Ich kannte auch kaum jemanden der auch solch einen Rechner hatte. Deswegen gab es für mich zur Softwarebeschaffung nur die Möglichkeiten des selber kaufen – bei wenig Taschengeld ein echtes Problem – des selber schreiben oder des abtippen aus Zeitschriften. Gerade die Programmierung von Grafik hat mich sehr interessiert. Jedoch konnte ich da nur was in Basic machen. Zum Glück bietet das Schneider CPC Basic viele Befehle und ist sehr mächtig! Und dazu wurden viele Befehle aus dem Grafikbereich in der Anleitung sehr gut erklärt. So konnte ich schon 1985 mit Sinus und Cosinus Kreise und Ellipsen zeichnen. Ein Circle-Befehl gab es nicht – aber dadurch habe ich die trigonometrischen Funktionen in einer anderen Art und Weise gelernt – die ich selber auch heute noch viel verständlicher finde! Warum nicht den Einheitskreis nehmen? Mal schauen, wann meine Tochter es in der Schule hat.
Ich bin alle Grafikbefehle durchgegangen welche im Handbuch des CPCs erwähnt sind und wusste vom C64, dass anderes nur mit „Peek und Poke“ geht.
Und dann sah ich in einer Zeitschrift einen Missile Command Clone zum abtippen! Ein Spiel, welches ich vom Atari VCS her sehr mochte. Und as auf meinem CPC – und auch nicht zu viel zum schreiben. Aber ein paar Stunden sass ich dann doch dran!
Während des schreibens habe ich nicht sehr viel vom Programm verstanden. So gut waren meine Programmierkenntnisse noch nicht. Aber die Grafikbefehle habe ich sofort erkannt und analysiert. Leider habe ich wohl mehrere Tippfehler gemacht und das Programm hat nicht funktioniert. Jedoch hat es Grafiken angezeigt welche ich im Listing nicht erkannt habe! DAS war was komplett neues – und ich habe es zuerst nicht verstanden. Also nochmal das Listing anschauen. Und dann habe ich herausgefunden, wie die Grafiken erzeugt wurden: mit einem umdefinieren des Zeichensatzes! Und das mit dem Basic-Befehl Symbol, welches mir vorab vollkommen unbekannt war. Lider verstand ich zu diesem Zeitpunkt nicht wie die Zeichen sinnvoll definiert werden konnten. Binärsystem war mir noch Fremd. So konnte ich nur probieren um herauszufinden was passiert. Aber das war mir alles vollkommen unklar.
Auf der Kassette, die dem CPC als Demo beilag, war auch ein Programm dabei mit dem man 8*8 Grafiken erstellen konnte. 8*8 – die Größe eines Zeichens. Leider war das Programm, wie die anderen auf der Kassette, Listinggeschützt. Das ging indem man das Basic-Programm mit save“name“,p (XXX Nachschauen) gespeichert hat. Ein einfacher aber nicht effektiver Schutz. In einer Zeitschrift sah ich ein kurzes Listing zum umgehen dieses Schutzes. Das habe ich dann auch bei allen Demos angewendet. Und bei diesem 8*8 Editor festgestellt das der die Werte für den Symbol Befehl der Zeichen berechnet. Nun habe ich das Programm etwas abgeändert, so dass ich die Werte selber sehen konnte. Heute frage ich mich: WARUM konnte man das nicht schon damals – es wäre ein tolles einfaches Tool gewesen, welches sie gleich mitgeliefert hätten. Das hätte sicherlich nicht nur mir viel gebracht. Auch die Beispielprogramme wären für Anfänger sicherlich gute Beispiele gewesen. Warum muss man sie schützen – wenn sie jeder Besitzer bekommt?
War das eigentlich eine Sache der Firma Schneider, welche die Amstrad CPCs in Deutschland vertrieben haben, oder etwas direkt von Amstrad?
Bücher über die Geschichte des Schneider CPCs kenne ich, leider, keine. Nur welche über Amstrad, in denen Schneider nur Randnotizen sind ….