Erste Teile vom Wochenende

Wie im letztem Artikel geschrieben habe ich am Wochenende sehr viele Dinge dazu bekommen – und es wird auch noch dauern alles hier zu zeigen!
Deswegen fange ich erst einmal an mit Dingen welche von einem Flohmarkt stammen.
Als erstes möchte ich zwei Soundblaster Karten/Verpackungen zeigen. Eine für die Sondblaster 16PCI. Die Soundblaster 16 ist der Nachfolger der Soundblaster Pro und wurde 1992 vorgestellt und war sehr erfolgreich. Die PCI Variante ist aber erst 1998 vorgestellt worden und war technisch komplett anders als die ISA Variante!
Und dann habe ich noch den Karton einer alten 8 Bit Soundblaster gefunden. Leider war eine andere Soundkarte in der Hülle, was ich aber schon früh sah. Diese Karte habe ich dann auch beim RCT verschenkt.

Zu dem Karton der Soundblaster gesellt sich auch ein Motherboard Asus P2L97-S – ein Pentium 2 Motherboard mit SCSI Controller und LX Chipsatz. Selber hatte ich zu der Zeit ein ähnliches Board mit dem BX Chipsatz welches einen höheren Frontsite-Bus von 100 MHz hat. Der LX bietet da nur 66 MHz.
Interessant ist auch die „Video Mouse“ – ein frühes Videoschnittsystem für den PC. Aber das Teil muss ich mir einmal genauer anschauen.

Eigentlich suche ich ja auch gerne Spiele jeder Art – aber die waren entweder extrem teuer oder einfach nicht zu sehen. Deswegen habe ich nur zwei gefunden wovon ich auch eines schon habe.
Interessant empfand ich auf die Frage nach ungewöhnlicher Hardware die Aussage eines Händlers das „Experten ja alles kennen“. Ok, ich weiß das es noch soooo vieles gibt was ich nicht kenne, danach sollte ich auch kein Experte sein. Und da ich auch einiges habe, von dem ich ausgehe, das es sehr vielen unbekannt ist, dürfte es danach keine Experten geben 😉
Dann habe ich auch noch zwei Casio Taschenrechner gefunden, einen Casio Algebra FX, welchen ich so noch nicht kannte (oder wieder vergessen habe) und einen Casio DS-02, einen frühen Solar Taschenrechner.

Für mich das beste kommt nicht zum Schluss, sondern erst mit einem neuen Artikel – habe da noch nicht alles Fotografiert. Aber es gab auch sonst noch vieles spannende über das ich auch noch schreiben darf 🙂

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RCT in Hannover

Ich war heute auf dem Regionaltreffen in Hannover. Es war, wie immer, sehr gut. War aber nur relativ kurz vor Ort, da ich noch etwas abholen musste.

Es gab auch noch viel neues – aber das wird erst in den kommenden Tagen gezeigt. Leider schaffe ich es nicht alles sehr zeitnah aufzubereiten – es ist an diesem Wochenende sehr viel dazu gekommen – und es ist erst Samstag Abend.

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Taschenrechner aus der DDR: MR 609

Am letzten Wochenende habe ich einen neuen Taschenrechner bekommen, einen MR 609 aus DDR Produktion. Dieser Rechner wurde ab 1982 hergestellt und hat zu Anfang 800 Mark gekostet. Der Preis wurde aber schon im selben Jahr stark gesenkt. Als einfacher wissenschaftlicher Taschenrechner konnte er auch Winkel-, Logarithmus- und Potenzrechnung. Ausgestattet mit einem LC-Display und einer gut nutzbaren Tastatur, eingebaut in einem stabilen Plastik-Metal Gehäuse, konnte dieser Rechner ein täglicher Begleiter sein.
Bekannter ist ein weiterer Taschenrechner aus der ehemaligen DDR, der SR1 (Schulrechner). Wenn man beide vergleicht: sie sehen, bis außer der Beschriftung, gleich aus. Und das ist kein Wunder: der SR1 ist baugleich mit dem MR 609, hat aber mit Bezugsschein nur 123 Mark gekostet.

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Retro-Computer-Treff Niedersachsen RCT#39

Der nächste Retro-Computer-Treff Niedersachsen RCT#39 findet statt:

am Samstag, den 08.08.2026 von 10:00 bis 19:00
im Stadteilzentrum Ricklingen, Anne-Stache-Allee 7, 30459 Hannover

Der Retrocomputer-Treff Niedersachsen ist ein Workshop für alle Freunde alter Computer. Willkommen sind AMIGAs, ATARIs, C64, Apple, NeoGeo’s, Schneider CPCs. Sinclairs, ACORNs und anderer alte Systeme. Also- einfach mit dem Rechner vorbeikommen und einen Tag lang daddeln, basteln, fachsimpeln und einfach Spaß haben.

Der Eintritt ist frei. Auch Besucher ohne Rechner zum Schauen und Staunen sind willkommen!

Ich hoffe das es klappt das ich dorthin fahren kann – noch steht das aber nicht fest – entscheidet sich erst kurzfristig. Hoffe aber das es klappt 🙂

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SPEA Graphiti FGA 860.4/HE Grafikkarte

Anfang der 90er gab es sehr viele verschiedene VGA Grafikkarten. Die meisten konnten einfach nur das Bild darstellen – mehr war auch bei Spielen in der Zeit nicht gefragt. Das bedeutet: wenn man eine Linie zeichnen möchte, dann muss der Prozessor jeden Punkt der Linie berechnen und an die Grafikkarte schicken – dies benötigt aber auch sehr viele Einzelrechnungen. Das gleiche gilt auch für das Zeichnen von Kreisen und Polygonen. Das ist auch ein Grund weswegen 3D Spiele auf 8 Bit Rechnern, wie z.B. Elite, meistens nur ein einfaches Drahtmodell gezeichnet haben. Texas Instruments war sich schon Mitte der 80er Jahren dieses Problem bewusst und hat einen eigenen Grafikprozessor entwickelt – den TMS34010. Dieser konnte 1986 nicht nur schon schnell Linien und Kreise zeichnen, er hatte auch einen eigenen RISC Prozessor integriert – das was man heute eine GPU nennen würde!
Verwendet wurde dieser Chip vor allem im CAD Bereich, aber auch in Spielautomaten wie Mortal Kombat!

Die Deutsche Firma Spea Software stellte Anfang der 90er als Grafikkarten für den gehobenen und CAD Bereich her. Eine dieser Karten war die SPEA Graphiti FGA 860.4/HE aus dem Jahr 1992 mit dem Nachfolgeprozessor des oben genannten, den TMS34020. Beide Prozessoren wurden auch auch der TIGA (Texas Instruments Graphics Architecture) Standard genannt. Jedoch fehlte diesem Standard eine direkte Anbindung an das Bios der damaligen PC’s weswegen viele Karten zusätzlich eine VGA Einheit mit eigenem Video Ram hatten – in diesem Fall Headland HT208 mit 1 MiB VRAM. Dazu gesellen sich noch 2 MiB RAM für die TMS34020. 2 MiB Arbeitsspeicher waren 1992 vielleicht gerade so Standard – aber nicht bei Grafikkarten! Die Karten mit TIGA brauchten aber spezielle Software – heute nutzt man Treiber unter Windows welche die Software dann ausnutzen können. Früher musste für jede Art von Software eigene Treiber bereit gestellt werden, ob für das damalige Windows, für AutoCAD oder für OS/2. Spiele waren da einfach außen vor.
Solch eine Karte war damals ein großer Traum von mir, der aber erst wesentlich später in Erfüllung ging – zu einer Zeit in der sie schon längst veraltet waren.

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Star Trek

Computer waren schon immer meine Leidenschaft. Dazu gab es damals eine grosses Interesse an Science Fiction und den Weltraum! Und damit natürlich auch an Star Trek!
Für den C64 gab es Star Trek: The Rebel Universe – ein Spiel aus dem Jahre 1988.
Ein Spiel mit einer eigenen grafischen Oberfläche und einem Icon in Form des Star Trek Symbols – etwas, was zu der Zeit eher ungewöhnlich war!
Selber habe ich das Spiel aber damals nie zu Gesicht bekommen. Auch die nächsten Star trek Spiele spielte ich nicht, sondern erst „A Final Unity“ ….

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AT VGA Wonder XL

Der VGA Standard von 1987 hat die Grafik auf dem PC Revolutioniert: 256 Farben aus einer Auswahl von 262.144 Farben bei einer Auflösung von 320*200 Bildpunkten war zu der Zeit wesentlich mehr als andere Computer konnten.
1991 hat sich VGA auf dem PC Markt durchgesetzt – und es gab sehr viele Anbieter von kompatiblen Grafikkarten.
Einer dieser Anbieter ist ATI, heute Teil von AMD welcher schon früh kompatible Grafikkarten hergestellt hat. 1991 kam die hier zu sehende ATI VGA Wonder XL heraus. Das herausragendste Merkmal: Sie konnte bis zu 32.768 Farben gleichzeitig darstellen – und das bei einer Auflösung von 640*480 Bildpunkte. Wer nun denkt: Uiii, das sollte eine tolle Grafik bei spielen bringen – dem war nicht so.
Es gab dafür keinen Standard, außer man hatte Spiele, welche unter Windows liefen und mehr Farben unterstützt haben. Mir ist da kein Spiel bekannt. Vielleicht kennt hier ja jemand so etwas?
Deswegen war VGA bis 1995 im DOS Bereich mit 256 Farben noch immer das, was man unterstützt hat. Dazu gab es auch den VESA Standard, welcher VGA erweitert hat und unter DOS auch höhere Auflösungen bei Nutzung verschiedener Grafikkarten unterstützt hat. Oft musste dafür aber ein Treiber geladen werden – den gab 1991 noch nicht. Für diese Karte hat ATI aber spätestens 1993 den Treiber geliefert. An den konnte man zu der Zeit aber kaum rankommen.
Was man aber als Spieler mit der Karte gut nutzen konnte: sie hatte auch einen Mausanschluß. Heute eine Selbstverständlichkeit – 1991 noch nicht. Zu der Zeit gab es verschiedene Arten von Mausanschlüssen, von proprietär, über PS2 bis hin zur sehr alten Seriellen Schnittstelle.

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Flight Simulator II

Irgendwie habe ich vergessen das ich den Flight Simulator II auch für den Apple II Rechner habe. Dabei ist das ja ein ein Spiel welches ich hier schon öfters erwähnt habe. Dabei habe ich es nur auf dem C64 gespielt – und fand es damals eher öde, auch wenn ich es lieben wollte. Als Kind war das Fliegen immer ein Traum. Später war es dann eher das kriegerische Fliegen – am liebsten mit Propellermaschinen um dann wen auszukurven.
Nun weiß ich das ich dieses Spiel, der Vorvorvorgänger des Microsoft Flight Simulator, auch für den Apple II habe. Die Atari ST Version hab ich hier noch nicht erwähnt …. aber das ist noch ein anderes Thema.

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Barbie

Barbie – da denkt man eher an Mädchen statt an Computer – erst recht wenn man an die 80er denkt. Doch sah ich gerade in einem Barbie Katalog von 1986 ein Barbie Büro zum kaufen. Inklusive einem kleinen Rechner!

Aber Barbie war auch noch anders in der Zeit am Computer präsent: 1985 kam für den Commodore C64 das Spiel Barbie von der damals sehr bekannten Firma Epyx auf den Markt. Epyx, die Firma die auch die ganzen tollen Sportspiele wie Summer-, Winter und Worldgames herausgeben haben. Das Barbiespiel hat auch Sprachausgabe. Und ich hätte es gerne in meiner Sammlung ….. 😉

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Data Becker

Data Becker ist für mich ein großer Begriff: Deren Computerbücher waren in den 80ern legendär in Deutschland. Ihr roter Einband war deren Markenzeichen. Der Inhalt war oft sehr gut – dazu waren sie auch günstiger als andere Fachliteratur welche sich für damals normale Anwender gedacht waren: Personen, die selber etwas mit Computern machen wollten indem man sie programmiert und besser versteht. Bücher, wie die Tipps und Tricks oder Intern waren echte Nachschlagewerke für ein besseres Verständnis des Rechners. Bevor aber Data Becker 1983 in das Verlagswesen gegangen ist wurde unter diesem Namen 1981 in Düsseldorf ein Ladengeschäft aufgemacht – von dem wusste ich bis vor kurzem noch nicht. Deren Anzeige hat schon die typischen Merkmale – wie man sie oben sieht.

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